Das Workbook für dein Ehegelübde.
Nicht schöner schreiben. Echte Worte finden.
Was mir fast alle sagen
Die allermeisten Paare, die ich begleite, haben Angst vor diesem Moment. Nicht vor der Hochzeit. Vor genau diesen drei bis fünf Minuten.
Und trotzdem will es fast jede selbst schreiben.
Weil sie spürt: Das hier kann mir niemand abnehmen.
Ich bin Freie Rednerin
Ich halte Trauungen. Fünfundvierzig Minuten, in denen ich den ganzen Raum halte – den Aufbau, die Stille, das Lachen an der richtigen Stelle und den Moment, in dem hundert Menschen gleichzeitig ruhig werden.
In der Mitte steht eure Geschichte. Ich hole sie in langen Gesprächen heraus und gebe sie dem Raum zurück – so, dass ihr euch darin wiedererkennt.
Und in diesen fünfundvierzig Minuten gibt es drei bis fünf, die nicht mir gehören. Euer Gelübde.
Ablauf, Sprache, Dramaturgie, Stille. Alles daran ist Handwerk — meins.
Das Einzige an diesem Tag, das man nicht bestellen kann. Und das Einzige, woran ihr euch in zehn Jahren noch wörtlich erinnert.
Warum nicht einfach eine KI
Du kannst dein Versprechen in dreißig Sekunden schreiben lassen. Es wird formvollendet klingen.
Es wird nur nicht deins sein.
Und das hört man. Nicht am Text — am Menschen davor. Man hört es daran, dass nichts ins Stocken gerät.
Ihr seid nicht die Redner.
Ihr seid das Paar, um das sich alles dreht.
Ihr dürft weinen. Euch darf die Stimme brechen. Ihr dürft euch verhaspeln, anhalten und noch einmal von vorn anfangen. Nichts davon ist eine Panne. Es ist der Beweis, dass gerade etwas Echtes gesagt wird.
Das Workbook
Kein Schreibkurs. Keine Vorlagen zum Abschreiben. Ein Weg in sechs Bewegungen – von der ersten Erinnerung bis zu dem Satz, den du an eurem Tag laut sagst.
Jede Bewegung endet mit einem Ertrag: dem einen Satz, der weiterwandert. Am Ende stehen alle auf einer Seite. Du suchst dann nichts mehr zusammen — es liegt schon da.
Der Weg
Mein Versprechen an dich
Ich verspreche dir nicht, dass dir das Schreiben leichtfällt. An zwei oder drei Stellen wird es das nicht.
Ich verspreche dir auch nicht, dass dein Text schön wird. Darum geht es hier nicht.
Ich verspreche dir das: Wenn du dieses Buch durchgearbeitet hast — nicht überflogen, sondern geschrieben —, dann liegt am Ende ein fertiges Gelübde vor dir. In deiner Handschrift. In deinen Worten.
Das ist keine große Zusage. Es ist einfach das, was passiert, wenn jemand die richtigen Fragen gestellt bekommt und sich Zeit dafür nimmt.
Und wenn du es nicht laut sagen willst
Manche schreiben ihr Versprechen fertig – und wissen dann, dass sie es vor sechzig Gästen nicht über die Lippen bringen. Nicht aus Angst vor dem Text. Sondern weil er ihnen zu nah ist, um ihn zu teilen.
Ein Versprechen braucht genau zwei Menschen: einen, der es gibt, und einen, der es annimmt. Alle anderen sind Zeugen — und Zeugen sind schön, aber nicht nötig.
Deshalb steht im Buch ein eigenes Kapitel mit sechs Wegen, dein Versprechen zu übergeben. Das Buch, das über Monate entsteht. Der Erste Blick vor der Zeremonie. Der Brief, den er still liest, während alle zusehen. Die versiegelte Kiste für euren fünften Hochzeitstag.
Die Arbeit bleibt dieselbe. Nur die Übergabe ist eine andere.
Für wen
Aus über 100 Zeremonien. Fast jedes Paar sagt am Anfang: »Ich bin kein guter Schreiber.«
Wortmalerei Atelier
Als gedrucktes Buch zum Hineinschreiben — oder als PDF zum Ausdrucken. Schreib mit der Hand: langsamer denken ist der Sinn.
Ihr sucht noch eine Rednerin? Freie Trauung anfragen
Du wirst dort stehen. Nicht mit den perfekten Worten, sondern mit deinen.
Es sind nicht die Worte, die tragen. Es ist die Wahrheit dahinter.