Erinnerungskunst
Für Dein eigenes Wortgemälde
Wenn ich eine Trauerrede schreibe, frage ich nicht zuerst nach Geburtsdaten. Ich frage nach den Händen. Nach dem Satz, der bei jedem Familienfest fiel. Diese Fragen stehen jetzt hier. Für Dich.

Die großen Daten stehen auf dem Grabstein.
Die kleinen Dinge stehen nirgends. Außer hier.
Wie jemand die Zeitung gefaltet hat. Welche Jacke immer am Haken hing. Welches Lied beim Abwasch gesummt wurde.
Ein Rundgang durch das Haus, in dem dieser Mensch in Deiner Erinnerung wohnt.
Ich erzähle in meinen Reden kein Leben von vorne nach hinten. Ich nehme die Menschen mit auf eine Reise. Genau so ist dieses Journal gebaut: Raum für Raum, mit den Fragen, die ich auch in meinen Trauergesprächen stelle. Du musst nicht jeden Raum betreten. Manche Türen dürfen heute zu bleiben.
Vor der Tür
AnkommenDu klingelst. Was hörst Du, bevor sich die Tür öffnet?
Sehen
Flur · Küche · WohnzimmerDie Hände, ein gewöhnlicher Dienstag, die Stimme, die Geschichte, die alle kennen.
Benennen
Das Zimmer mit der angelehnten TürWas schwer war und was offen blieb. Ein Spalt reicht.
Bewahren
Fenster · Dachboden · TürWas weiterwächst, was bei Dir bleibt und wer die Geschichten weitererzählt.
Dein Wortgemälde
Zum SchlussAus Deinen Antworten schreibst Du ein eigenes kleines Wortgemälde.
„Ich bitte Angehörige um ein Zitat. Um einen Lieblingsspruch. Manchmal auch um einen WhatsApp-Status. Darin ist die Stimme eines Menschen oft noch ganz da.“
Auf jeder Seite erzähle ich Dir kurz, warum ich eine Frage stelle. Danach ist Platz für Deine Antwort. Keine Lückentexte, sondern echte Gesprächsfragen, so wie in meinen Trauergesprächen.



Zum Ausdrucken, in Deinem Tempo.
- Das Journal mit 45 Seiten als PDF in A4, zum Ausdrucken zu Hause oder im Copyshop
- Die Karten „So habe ich Dich gesehen“ zum Weitergeben an Geschwister, Freundinnen, Nachbarn. Jeder erinnert sich anders.
- Eine Anleitung in fünf Schritten zu Deinem eigenen Wortgemälde
Dieses Journal ersetzt keine therapeutische Begleitung. Es ist eine persönliche Unterstützung beim Erinnern.

Daria Pfeiffer
Ich begleite Menschen in den Momenten, in denen sich ihr Leben verändert, besonders rund um Hochzeiten, Trauerfeiern und Übergänge. Aus den Erinnerungen der Familien schreibe ich Wortgemälde: Reden, die einen Menschen nicht erklären, sondern zeigen. Ausgezeichnet 2025 und 2026 von Stilpunkte.
Und wenn Du Dir wünschst, dass ich das Wortgemälde für Dich schreibe: Hier entsteht es gemeinsam mit mir.

Erinnerungskunst kommt bald.
Das Journal ist noch nicht erhältlich. Schreib mir kurz, dann sage ich Dir persönlich Bescheid, sobald es da ist.
Erinnerungskunst
Für Dein eigenes Wortgemälde.