Feuerbestattung
Die Bestattungsform mit Einäscherung. Die Asche kommt in eine Urne und wird später beigesetzt — im Grab, in einer Urnenwand, im Wald oder auf See.
Bei einer Feuerbestattung wird der Verstorbene im Krematorium eingeäschert. Die Asche kommt in eine Urne, die anschließend an ihrem endgültigen Ort beigesetzt wird — siehe urnenbeisetzung.
Sie ist keine Alternative zur trauerfeier. Die Feier findet ebenso statt, nur zu einem anderen Zeitpunkt: meist zwei bis drei Wochen nach dem Tod, weil die Einäscherung Zeit braucht.
Vor der Einäscherung ist in mehreren Bundesländern, darunter Nordrhein-Westfalen, eine zweite ärztliche Leichenschau vorgeschrieben.
Der Sarg wird auch hier gebraucht: Eingeäschert wird im Sarg, nicht ohne.
Für Angehörige bedeutet die Feuerbestattung vor allem eines — mehr Zeit. Wer später Abschied nimmt, sitzt im Vorgespräch nicht mehr unter Schock.
Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.
Wie eine Trauerfeier abläuft