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Freie Rednerin

Eine Person, die Zeremonien schreibt und spricht, ohne kirchliches oder staatliches Amt. Der Beruf ist in Deutschland nicht geschützt.

Lexikon Das Handwerk

Eine freie Rednerin — auch Traurednerin, Trauerrednerin oder Zeremonienrednerin — gestaltet und hält Zeremonien für Übergänge: Trauungen, Trauerfeiern, Willkommensfeste, Jubiläen.

Sie ist keine Beamtin und keine Geistliche. Sie hat kein Amt, das ihr Befugnis verleiht, und ihre Zeremonien haben keine Rechtswirkung.

Sie ist auch keine Moderatorin. Eine Moderatorin führt durch ein Programm. Eine Rednerin schreibt den Text, den sie hält, und sie schreibt ihn für diese Menschen.

Der Begriff ist in Deutschland nicht geschützt. Jeder darf sich so nennen. Aussagekräftig sind deshalb nicht Titel, sondern Ausbildung, Zertifizierung — etwa über eine Industrie- und Handelskammer — und Arbeitsproben.

Was den Unterschied macht, ist nicht die Bühnenpräsenz. Es ist die Frage, ob jemand zuhören kann, bis das Wesen eines Menschen sichtbar wird.

Sprechen wir

Wenn ihr eine Zeremonie sucht,
die sich anfühlt wie ihr —
dann schreibt mir.

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