Lexikon

Trauerhalle

Der Raum auf dem Friedhof, in dem die Trauerfeier stattfindet. Die Nutzungszeit ist meist getaktet — üblich sind fünfundzwanzig bis dreißig Minuten.

Lexikon Abschiede

Die Trauerhalle, auch Friedhofskapelle oder Aussegnungshalle genannt, ist der Raum, in dem die trauerfeier gehalten wird. Sarg oder Urne stehen vorn, davor sitzen die Gäste.

Sie ist kein Kirchenraum, auch wenn viele Hallen so gebaut sind. Wer keine kirchliche Feier möchte, kann dort ebenso eine weltliche Trauerfeier halten.

Die Zeit ist getaktet, weil nach der einen Familie die nächste kommt. Üblich sind fünfundzwanzig bis dreißig Minuten. Wer mehr braucht, kann bei vielen Friedhöfen zwei Zeitfenster hintereinander buchen — das muss der Bestatter früh anmelden.

Technik ist selten selbstverständlich: Ob es eine Anlage, ein Mikrofon oder einen Anschluss für eigene Musik gibt, wird vorher geklärt.

Der getaktete Raum ist kein Grund für eine getaktete Feier. Er ist nur ein Grund, vorher zu wissen, was wirklich hineingehört.

Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.

Wie eine Trauerfeier abläuft
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