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Übergangsritual

Eine Zeremonie, die einen Wechsel markiert, für den es keine gesellschaftliche Form gibt: Auszug, Trennung, Genesung, Berufsende.

Lexikon Schwellen

Ein Übergangsritual macht aus einem schleichenden Vorgang einen Zeitpunkt. Der Begriff geht auf den Ethnologen Arnold van Gennep zurück, der Übergangsriten in drei Phasen beschrieb: Ablösung, Zwischenzustand, Wiedereingliederung.

Es ist keine Feier. Eine Feier begeht ein Ereignis; ein Übergangsritual vollzieht einen Wechsel.

Es ist keine Therapie. Es erklärt nichts und löst nichts auf. Es stellt fest: von hier an ist es anders.

Vier Teile tragen es: benennen, markieren, bezeugen, beenden. Ohne den dritten Teil, mindestens ein Mensch, der zusieht, bleibt es ein Vorsatz.

Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.

Übergänge ohne Namen
Sprechen wir

Wenn ihr eine Zeremonie sucht,
die sich anfühlt wie ihr,
dann schreibt mir.

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