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Trennungszeremonie

Eine Zeremonie zum Ende einer Beziehung oder Ehe. Ohne rechtliche Wirkung — sie macht einen Abschied hörbar, den sonst niemand ausspricht.

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Eine Trennungszeremonie markiert das Ende einer Ehe oder Partnerschaft. Sie kann zu zweit stattfinden, mit wenigen Vertrauten oder allein mit einer Rednerin — mit gesprochenen Worten, einem ritual und der Rückgabe oder Umwandlung von Symbolen.

Sie hat keine rechtliche Wirkung. Geschieden wird vor Gericht; diese Zeremonie betrifft die andere Ebene.

Sie ist keine Versöhnung und kein Gespräch. Was ungeklärt ist, wird hier nicht geklärt — deshalb steht sie am Ende eines Prozesses, nicht an seinem Anfang.

Verbreitet ist sie in Deutschland bislang wenig. Nachgefragt wird sie vor allem dort, wo Kinder da sind und beide Eltern eine Form suchen, in der etwas endet, ohne dass jemand zum Schuldigen erklärt wird.

Für Anfänge gibt es Feiern und Fotos. Für dieses Ende gibt es einen Aktenordner. Genau darin liegt der Grund, warum manche Menschen sich eine zeremonie dafür wünschen.

Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.

Übergänge ohne Namen
Sprechen wir

Wenn ihr eine Zeremonie sucht,
die sich anfühlt wie ihr —
dann schreibt mir.

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