Lexikon

Volljährigkeitszeremonie

Eine Feier zum achtzehnten Geburtstag, die den Übergang ins Erwachsenenalter benennt statt ihn nur zu begießen.

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Eine Volljährigkeitszeremonie markiert den achtzehnten Geburtstag als Übergang: mit Worten von Eltern, Paten oder Freunden, einem ritual und einer Zusage an den jungen Menschen.

Sie ist keine Geburtstagsparty mit Programm. Der Unterschied liegt darin, dass jemand ausspricht, was sich ändert — und dass die Erwachsenen etwas abgeben, nicht nur gratulieren.

Ein festes Vorbild dafür gibt es in Deutschland nicht. Konfirmation, Firmung und Jugendweihe liegen früher und sind an Institutionen gebunden; für die Volljährigkeit selbst existiert keine verbreitete Form.

Häufig gewünscht wird sie von Familien, die keiner Kirche angehören, und von Eltern, die merken, dass dieser Einschnitt sonst zwischen Führerschein und Abiturfeier verschwindet.

Wer achtzehn wird, hört an diesem Tag viele Glückwünsche. Kaum jemand hört, was die Menschen um ihn herum tatsächlich über ihn denken.

Ausführlich, mit Ablauf, Beispielen und Fragen.

Übergänge ohne Namen
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